Baumpflege
Hundertmark
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Leistung 04

Baumpflege

Kronenpflege · Totholz · Lichtraum · Kroneneinkürzung · Formschnitt

Jeder Baum erzählt seine Geschichte. Jede Wunde, jeder Wulst, jeder Trieb ist die Antwort auf etwas, das vorher passiert ist.

Wer das lesen kann, schneidet nicht das, was stört, sondern das, was der Baum braucht. Meistens ist das weniger, als der Kunde erwartet.

Große Zeder mit dichter, dunkler Krone vor der Kronenpflege
Vorher.

Die Maßnahmen

Die Bezeichnungen sind nicht frei erfunden, sie stehen so in der ZTV-Baumpflege. Wer sie im Angebot verwendet, sagt damit, welche Arbeit gemeint ist und welche nicht.

  • Jungbaumpflege, in den ersten zehn bis fünfzehn Jahren
  • Kronenpflege, alle drei bis acht Jahre je nach Zustand
  • Totholzentfernung
  • Lichtraumprofil über Fahrbahn und Gehweg
  • Kroneneinkürzung und Einkürzung von Kronenteilen
  • Form- und Kopfbaumschnitt

Im Seil oder mit Hubsteiger

Es entscheidet nicht, was schneller geht, sondern was den Baum weniger belastet und was der Standort hergibt. Über einer nassen Wiese steht keine Bühne. In einer weit ausladenden Krone kommt man im Seil an Stellen, an die kein Korb reicht.

Dieselbe Zeder nach der Kronenpflege, die Krone ist gleich groß
Nachher. Gleiche Höhe, gleicher Umriss. Herausgekommen ist nur, was tot oder gebrochen war.
Blick von unten in eine unbelaubte Krone, ein Kletterer sitzt klein im oberen Bereich
Im Seil kommt man an Stellen, an die kein Korb reicht. Über einer nassen Wiese steht ohnehin keine Bühne.

Was wir nicht machen

Kappen. Eine Krone auf einer Höhe absägen, ohne Rücksicht auf die Struktur, macht aus einem Baum einen Dauerauftrag. Wenn ein Baum wirklich zu groß für seinen Platz ist, ist das eine Frage der Standortwahl von vor vierzig Jahren und keine des Schnitts.

Steigeisen am lebenden Baum. Die gehören zur Fällung.

Ein Baum, der nichts braucht, bekommt bei uns nichts.

Platane mit dickem, knotigem Kopf, aus dem die neuen Triebe wachsen
Ein Kopfbaum ist eine Verabredung über Jahrzehnte. Der Kopf wird nie verletzt, in ihm sitzt die Grenze zum gesunden Holz.

Woran du einen fachgerechten Schnitt erkennst

Auch ohne Fachwissen, von unten, nach getaner Arbeit: Der Schnitt sitzt am Astring und nicht mitten im Ast. Wo eingekürzt wurde, führt der Schnitt auf einen Seitenast, der mindestens ein Drittel der Stärke hat. Die Krone hat keine Löcher. Und am Stamm sind keine Steigeisenlöcher.

Erst ansehen, dann reden

Wir sehen uns den Baum an, bevor wir über eine Maßnahme sprechen. Die Erstberatung kostet nichts und verpflichtet zu nichts.

Wir arbeiten in Michelstadt, Erbach, Bad König, Brensbach, Brombachtal, Fränkisch-Crumbach, Höchst im Odenwald, Lützelbach, Mossautal, Oberzent, Reichelsheim, Breuberg, im übrigen Odenwaldkreis und in Darmstadt.