Leistung 01
Wurzelsuchgrabung · Wurzelvorhang · Wurzelbehandlung · Baustellenschutz
Ein Baum stirbt selten an dem, was oben passiert. Er stirbt an dem, was unten weggenommen wurde, meistens Jahre vorher.
Wer vor dem Aushub gräbt statt danach, weiß, wo die tragenden Wurzeln liegen und kann die Leitung einen Meter weiter legen.

Zuerst wird von Hand oder mit Druckluft gegraben, nicht mit dem Bagger. Der Graben legt frei, was tatsächlich da ist. Erst danach steht fest, ob die geplante Trasse so bleiben kann.
Wurzeln, die weichen müssen, werden sauber nachgeschnitten. Eine gerissene Wurzel hat eine ausgefranste Fläche, an der Fäule eindringt. Eine glatt geschnittene überwallt.
Bleibt die Grube länger offen, kommt ein Wurzelvorhang davor. Er hält die Wand, verhindert das Nachbrechen und schützt die freiliegenden Wurzeln vor dem Austrocknen.
Der teuerste Moment auf jeder Baustelle ist der, in dem der Bagger schon steht und jemand fragt, ob man das darf.




Der beste Zeitpunkt für uns ist der, an dem noch nichts festgelegt ist. Wer in der Planung weiß, wo die tragenden Wurzeln liegen, legt die Trasse gleich richtig. Dann muss in der Bauphase kein Baum Schaden nehmen. Und niemand muss eine Ausnahme beantragen.
Später geht es auch. Nur wird es dann teurer. Und die Auswahl an Lösungen ist kleiner.
Eine Wurzelsuchgrabung kostet einen Bruchteil dessen, was eine Ersatzpflanzung samt Auflage kostet, wenn ein geschützter Baum abstirbt. Und sie kostet fast nichts gegen einen Baustopp.
Der Haken ist der Zeitpunkt. Nach dem Aushub ist die Grabung sinnlos, dann ist die Entscheidung schon gefallen.
Wir sehen uns den Baum an, bevor wir über eine Maßnahme sprechen. Die Erstberatung kostet nichts und verpflichtet zu nichts.
Wir arbeiten in Michelstadt, Erbach, Bad König, Brensbach, Brombachtal, Fränkisch-Crumbach, Höchst im Odenwald, Lützelbach, Mossautal, Oberzent, Reichelsheim, Breuberg, im übrigen Odenwaldkreis und in Darmstadt.