Baumpflege
Hundertmark
0163 1729498
← Alle Leistungen

Leistung 01

Boden und Baumumfeld

Wurzelsuchgrabung · Wurzelvorhang · Wurzelbehandlung · Baustellenschutz

Ein Baum stirbt selten an dem, was oben passiert. Er stirbt an dem, was unten weggenommen wurde, meistens Jahre vorher.

Wer vor dem Aushub gräbt statt danach, weiß, wo die tragenden Wurzeln liegen und kann die Leitung einen Meter weiter legen.

Baugrube dicht am Stamm, der Wurzelteller ist auf ganzer Breite angeschnitten
Was hier weg ist, kommt nicht wieder. Der Baum merkt es erst in den Jahren danach.

Wann das gebraucht wird

  • Ein Graben, ein Fundament oder eine Leitung kommt in den Wurzelbereich.
  • Eine Fläche neben dem Baum wird befestigt, gepflastert oder unterkellert.
  • Der Baum steht unter Schutz und die Behörde verlangt einen Nachweis, dass der Wurzelbereich gesichert wird.
  • Ein Baum ist nach Bauarbeiten schlechter geworden und niemand weiß, warum.

Wie das abläuft

Zuerst wird von Hand oder mit Druckluft gegraben, nicht mit dem Bagger. Der Graben legt frei, was tatsächlich da ist. Erst danach steht fest, ob die geplante Trasse so bleiben kann.

Wurzeln, die weichen müssen, werden sauber nachgeschnitten. Eine gerissene Wurzel hat eine ausgefranste Fläche, an der Fäule eindringt. Eine glatt geschnittene überwallt.

Bleibt die Grube länger offen, kommt ein Wurzelvorhang davor. Er hält die Wand, verhindert das Nachbrechen und schützt die freiliegenden Wurzeln vor dem Austrocknen.

Der teuerste Moment auf jeder Baustelle ist der, in dem der Bagger schon steht und jemand fragt, ob man das darf.

Grabenwand mit freigelegten Wurzeln unterschiedlicher Stärke
Erst graben, dann entscheiden. Wo die starken Wurzeln liegen, sieht man vorher nicht.
Baugrube mit Holzverbau entlang der freigelegten Wurzeln
Der Wurzelvorhang hält die Grube offen, ohne dass nachbricht.

Was am Ende dabei herauskommt

  • Ein Befund, wo die starken Wurzeln liegen und wie tief.
  • Eine Aussage, welche Leitungsführung geht und welche nicht.
  • Fotos vom offenen Graben, datiert. Die braucht man später, wenn diskutiert wird, ob der Baum vorher schon schlecht war.
  • Begleitung ab der Planung, nicht erst ab dem Aushub.
Nachgeschnittene Wurzel mit glatter, heller Schnittfläche
Eine gerissene Wurzel fault. Eine sauber nachgeschnittene überwallt.
Großer Straßenbaum, davor eine offene Baugrube im Grünstreifen
Ein Straßenbaum mit offener Fläche im Wurzelbereich. Was hier passiert, entscheidet sich, bevor die Maschine kommt.

Am besten, bevor geplant ist

Der beste Zeitpunkt für uns ist der, an dem noch nichts festgelegt ist. Wer in der Planung weiß, wo die tragenden Wurzeln liegen, legt die Trasse gleich richtig. Dann muss in der Bauphase kein Baum Schaden nehmen. Und niemand muss eine Ausnahme beantragen.

Später geht es auch. Nur wird es dann teurer. Und die Auswahl an Lösungen ist kleiner.

Warum sich das rechnet

Eine Wurzelsuchgrabung kostet einen Bruchteil dessen, was eine Ersatzpflanzung samt Auflage kostet, wenn ein geschützter Baum abstirbt. Und sie kostet fast nichts gegen einen Baustopp.

Der Haken ist der Zeitpunkt. Nach dem Aushub ist die Grabung sinnlos, dann ist die Entscheidung schon gefallen.

Erst ansehen, dann reden

Wir sehen uns den Baum an, bevor wir über eine Maßnahme sprechen. Die Erstberatung kostet nichts und verpflichtet zu nichts.

Wir arbeiten in Michelstadt, Erbach, Bad König, Brensbach, Brombachtal, Fränkisch-Crumbach, Höchst im Odenwald, Lützelbach, Mossautal, Oberzent, Reichelsheim, Breuberg, im übrigen Odenwaldkreis und in Darmstadt.